Öffentliche Objekte

Attendorn 1Neuer Kirchplatz nach altem Vorbild

Die katholische Pfarrkirche “St. Hippolytus" im Dorfzentrum von Helden, einem Ortsteil der Stadt Attendorn, der sich auf einem Felssporn des Sonnenberges im südlichen Sauerland erhebt, zählt zu einer der ältesten Kirchen des Sauerlandes. Standesgemäß wurde vor etlichen Jahren auch das Kirchenumfeld mit einem historisch anmutenden Natursteinpflasterbelag befestigt, um den Anforderungen an den Denkmalschutz Folge zu leisten. Nachdem der etwa 900 Quadratmeter große Notburgaplatz vor der Kirche über die Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, planten die Verantwortlichen der überwiegend katholischen Gemeinde eine Flächensanierung vor der Kirche. Hierbei setzten die Planer auf ein Steinsystem, das sowohl funktional als auch optisch überzeugt.


Kunstahlle MA 1Heller Kubus auf dunklem Grund

Seit über 100 Jahren ist die Kunsthalle Mannheim ein prägender Baustein der deutschen Museumslandschaft. Deutschlandweit zählt sie mit Werken von Édouard Manet bis Francis Bacon und einem Skulpturenschwerpunkt zu den renommiertesten bürgerschaftlichen Sammlungen der deutschen und internationalen Moderne bis zur Gegenwart. Das Museum verfügt über zwei Gebäudetrakte. Nachdem bereits in den Jahren 2010 bis 2013 das Jugendstilgebäude generalsaniert wurde, sprach sich die Leitung der Kunsthalle im Jahre 2011 dafür aus, den angrenzenden 30 Jahre alten maroden Mitzlaff-Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, denn auch der darunter liegende Tiefbunker, der als Kunstlager diente, wies gravierende bauliche Mängel auf, so dass eine Sanierung nicht in Frage kam. Die Besonderheit an dieser Maßnahme zeigt sich nicht nur in der Architektur des Neubaus, sondern auch der Gestaltung der Außenanlagen.


FW Gruen 1Feuerwache setzt auf bewährtes Pflastersystem

Wenn Flächen besonderer Belastung ausgesetzt sind, greifen Planer häufig auf Schwerlastpflastersysteme aus Beton zurück. Diese nehmen Verkehrsbelastungen auf und verteilen sie in tiefer gelegene Schichten. Ein System, das bereits seit vielen Jahren seinen Siegeszug für die Befestigung von Schwerlastflächen antrat, ist das Einsteinpflaster. Etliche zigtausende Quadratmeter wurden davon bereits in Deutschland und dem europäischen Ausland verlegt. Dass diese Art der Flächenbefestigung auch heute noch erste Wahl ist, zeigt das Beispiel der neuen Feuerwache im bayerischen Grünenbach im Landkreis Lindau.


wied 1Dorferneuerung mit speziellem Pflastersystem

Durch Dorferneuerungsmaßnahmen sollen nachhaltige und zukunftsbeständige Entwicklungen von Dörfern unterstützt und das Dorf als eigenständiger Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum erhalten und weiterentwickelt werden. Die Erhaltung bzw. Stärkung der Funktionsvielfalt der Dörfer in ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Hinsicht ist dabei ein Hauptanliegen der Dorferneuerung. Insbesondere die Gestaltung des öffentlichen Raumes steht dabei im Focus, denn dieser ist besonders gut in der Lage, das gewünschte dörfliche Ambiente zu schaffen. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die Befestigung öffentlicher Flächen ein. Dies war auch in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Neustadt (Wied) der Fall, als man sich 2016 im Rahmen der Dorferneuerung für die Flächensanierung rund um die Wiedparkhalle entschied.

MA-Seckenheim-1Pflaster hat den Bogen raus

Werden in historischen Stadtvierteln Flächen saniert, so greifen Planer bisher fast ausschließlich auf Lösungen aus Naturstein zurück, denn diese bieten oft eine perfekte Ergänzung zu den Gebäuden in so mancher Altstadt. Oft haben sich diese Beläge auch über Jahre bewährt - z.B. dann, wenn Flächen nur geringen Belastungen unterliegen. Immer häufiger trifft man jedoch in historischen Stadtvierteln auch auf Bereiche, an die neben der Optik auch höhere funktionale Anforderungen gestellt werden, da Flächen z.B. durch Lieferverkehr auch höheren Verkehrsbelastungen ausgesetzt sind. An diesen Stellen beobachten verantwortliche Stadtplaner immer wieder, dass der Naturstein an seine Grenzen stößt und es aufgrund mangelnder Belastungsfähigkeit zu Schäden in den Flächen kommt. Die Folge sind hohe Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen. Im historischen Ortskern des Mannheimer Stadtteils Seckenheim- hat man deshalb bei der Sanierung des Rathausplatzes auf eine Alternative zum Naturstein gesetzt – und das ohne den Denkmalschutz außer Acht zu lassen.

musikforum 04Harmonische Fugen für harmonische Klänge

Die Stadt Bochum gilt als eine der herausragenden Kulturstandorte in der Metropole Ruhr. Das Schauspielhaus, das Deutsche Bergbau-Museum, die Jahrhunderthalle als Hauptspielort der Ruhrtriennale, das Musical Starlight Express und die Bochumer Symphoniker sind einzigartige Institutionen, die dazu beigetragen haben, die „Blume im Revier“ – wie von Herbert Grönemeyer besungen – als Kulturort in der Region, in Deutschland und darüber hinaus bekannt zu machen. Kleiner Wermutstropfen bisher: Den Bochumer Symphonikern fehlte eine eigene Spielstätte. Seit über hundert Jahren spielte man in irgendwelchen Hallen, im Uni-Hörsaal oder im Schauspielhaus. Auch einen vernünftigen Probensaal gab es bislang nicht – nur ein Notquartier in einer alten Zechenanlage. Mit der Eröffnung des Anneliese Brost Musikforums Ruhr Ende Oktober 2016 hat sich dies nun geändert. Nicht nur die einzigartige Architektur der neuen Philharmonie sondern auch eine ganz bewusste Gestaltung der Außenanlagen tragen dazu bei, einen besonders harmonischen Ort für die neue symphonische Spielstätte zu schaffen.

Steinmueller1 webDie Neugestaltung einer Industriebrache ist das bedeutendste Bauprojekt für die Kreisstadt im Bergischen Land. Die Planer schufen einen neuen Stadtteil Mitten im Zentrum, der hervorragend angenommen wird. Für optische Kontinuität und stabile Wege und Aufenthaltsflächen sorgt auch das Pflaster mit Einstein-Fugentechnik.

 

Altstadtsanierung mit BetonpflasterWie saniert man eine Altstadtstraße so, dass sie gut aussieht und dennoch maximal stabil ist? Das Büro Naumann+Naumann setzte Einstein-Betonpflaster mit spezieller Fugentechnik ein und kombinierte es mit Granit-Kleinpflaster.  

 

 

 

 

WP 20150309 001Das Pflaster muss viel aushalten: Die neue Liegendanfahrt am Gelsenkirchener Krankenhaus Bergmannsheil liegt in einer Kurve und ist abschüssig. Dazu bremsen die Krankenwagen regelmäßig in dieser Kurve. Die Lösung: Modula Plus, ein Betonsteinpflaster mit Bogensätzen und Einstein-Fugentechnik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Busspur Hamburg webEtliche Busse rollen seit fünf Jahren zwischen Hafencity und Rathaus über eine eigene kleine Abkürzung, eine von der Fahrbahn am Speersort abgetrennte Fahrspur. Die Bilanz: Das Pflaster hält. Die Busfahrspur ist nur ein Teil der Straßensanierung zwischen Hafencity und Rathaus. Diese so genannte Domachse sollte für Besucher attraktiver werden, erläutert der Planer Ando Yoo vom renommierten Büro Y-LA in Hamburg.

 

Ich sehe das Ganze in erster Linie gestalterisch“, räumt der Landschaftsarchitekt ein. Aber auch die Stabilität müsse stimmen. Schnell stellte sich bei den Planungen heraus, dass nur das verschiebesichere Einstein-Pflaster Modula Plus infrage kommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vaihingen 1Schäden an Pflasterflächen dauerhaft vermeiden

Das Problem ist vielen Städten und Gemeinden bekannt: überall dort, wo vermehrt schwere Fahrzeuge innerstädtische Verkehrsflächen nutzen, ist die Gefahr besonders groß, dass über kurz oder lang Schäden an Fahrbahnbelägen auftreten. Besonders in Kreuzungsbereichen, bei denen Fahrzeuge enge Kurven fahren, häufen sich Belagsschäden. Die Folge sind hohe Reparaturaufwendungen für die Beseitigung von Löchern im Asphalt oder für das Ausbessern von Verschiebungen in Pflasterflächen. Die Stadt Vaihingen an der Enz setzt seit einiger Zeit auf ein besonderes Pflastersystem, mit dem die geschilderten Schäden erst gar nicht auftreten.

senden 1aDas Auge kauft mit

Die Anforderungen an Gewerbegebiete sind vielschichtig. Neben der absoluten Größe, der zur Verfügung stehenden Flächen, gilt eine optimal ausgebaute Infrastruktur als wichtiger Standortfaktor. Hierzu zählt eine gute Verkehrsanbindung und ein funktionierendes Wegenetz, das alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen berücksichtigt. Dass hierbei auch der Faktor Optik eine immer wichtige Rolle spielt, zeigt das Beispiel der Ulmer Straße in Senden bei Ulm. Unmittelbar vor den Eingangstoren des Möbelriesen „Inhofer“ erfolgte eine Straßensanierung nach besonderen Kriterien.

rade 1Bahnhof und Pflaster mit außergewöhnlicher Funktion

Nach welchen Kriterien sollte die Umnutzung eines historischen Bahnhofes und dessen Umfeld in einem Mittelzentrum mit rund 33.000 Einwohnern erfolgen? Vor dieser Frage standen die verantwortlichen Planer im sächsischen Radebeul, als man vor einigen Jahren eine Neuordnung des gesamten Bahnhofsumfeldes vorsah. Heute - nach Abschluss der Bauarbeiten - ist erkennbar, dass bei der Planung des neuen Stadtzentrums Radebeul-Ost besondere Maßstäbe gegolten haben müssen.

gorx1Fortschritt durch Reduktion


Auf Grundlage des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (kurz GVFG) gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden. Förderungsfähige Vorhaben sind u.a. „verkehrswichtige innerörtliche Straßen“. Hierzu gehören alle Straßen in der Baulast der Gemeinden, soweit sie nicht Anlieger- und Erschließungsstraßen sind. Auch Ortsdurchfahrten zählen dazu. Eine Gemeinde, die mit Hilfe dieser Förderung Teile ihrer Ortsdurchfahrt saniert hat, ist der kleine Ort Gorxheimertal im Odenwald. Als hier im Jahre 2010 die Erneuerung der Fahrbahn durch das Land Hessen beschlossene Sache war, stand für die örtlichen Planer von vorne herein fest, dass auch die Sanierung der Gehwege nach ganz besonderen Kriterien zu erfolgen hat.

fassberg3Nicht nur schön muss es sein


Bei der Sanierung von Straßen und Wegen im ländlichen Raum, entscheiden sich Planer und Kommunen besonders gerne für die Pflasterbauweise: Pflaster passt optisch gut in historische Dorfkerne, Aufgrabungen stellen kein Problem dar und bei regelkonformer Verlegung sind Pflasterflächen auch den üblichen Verkehrsbelastungen gewachsen. Gerade hier beobachten Praktiker jedoch häufig ein Problem: Immer wieder kommt es zu Schäden an Pflasterflächen. Eine der häufigsten Ursachen hierfür liegt darin, dass die Steine aus Zeitmangel ohne den DIN-gemäßen Fugenabstand verlegt werden. Das Fugenmaterial kann dann seine Funktion als „elastischer Puffer“ zwischen den Steinen nicht mehr wahrnehmen und ist unter Belastung nicht in der Lage, die auftretenden Lasten auf die Nachbarsteine zu übertragen. Dickere Abstandhalter täuschen bei Knirschverlegung der Steine lediglich eine Fuge vor. Die Lastabtragung erfolgt dann über den reinen Betonkontakt. Die Folge: Kantenabplatzungen, Verschiebungen oder Bruch der Steine. Die Gemeinde Faßberg in der Lüneburger Heide setzt bei der Straßenbelagsanierung aus diesem Grund auf ein Steinsystem, das systembedingt eine Fuge garantiert und somit Schäden, die auf eine mangelhafte Fugenausprägung zurückgehen vermeidet.

Sigmaringen 1Ideale Befestigung für große Parkplatzanlagen

Neben der Präsentation von Gartengestaltungsmöglichkeiten und Pflanzen aller Art, bieten Gartenschauen den ausrichtenden Kommunen immer auch die Chance, verschiedene städtische Flächen zu sanieren und damit das Stadtbild nachhaltig attraktiver für Bürger sowie Gäste der Stadt zu gestalten. Auch die Kreisstadt Sigmaringen an der oberen Donau, die in diesem Jahr von Anfang Mai bis Mitte September die Landesgartenschau Baden-Württemberg ausrichtet, macht sich dieses Event zu Nutze, um einige „Problemzonen“ abzuschaffen.  Eine davon war bis vor Kurzem der so genannte Parkplatz Schneckengarten, der bisher für 338 PKW zwar gute Abstellmöglichkeiten bot, dafür aber mit seiner unattraktiven durchgehenden Asphaltdecke kein schönes Bild abgab. Im Rahmen der Baumaßnahmen für die Gartenschau und des Umbaus der angrenzenden Stadthalle, entschied sich die Stadt für eine grundlegende Sanierung Fläche. Für die insgesamt rund 1,8 Mio. € teuere Baumaßnahme griffen die Planer bei der Pflasterung auf einen Belag zurück, der in dreierlei Hinsicht eine ideale Befestigung bietet.

Band Muender 1Pflastersteine fördern Bewegung

Studien zu Folge leiden immer mehr Kinder in Deutschland bereits bei der Einschulung unter Übergewicht, Koordinations- und Haltungsschwächen sowie geringer Belastbarkeit. Als mögliche Ursache werden hierfür oft Bewegungsmangel aufgrund veränderter Lebensbedingungen genannt: Zunehmende Technisierung, eine ausgeprägte Mediatisierung und eine überzogene Konsumorientierung führen dazu, dass Kindern oftmals wichtige für ihre Entwicklung notwendige Bewegungserfahrungen vorenthalten werden. Aus diesem Grund hat das Kultusministerium Niedersachsen vor einigen Jahren das Konzept der „bewegten Schule“ ins Leben gerufen. Es verfolgt das Ziel, in den Schulen die Idee zu implementieren, dass mehr Bewegung zu Gunsten der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler in die Schullandschaft gebracht wird. Eine Schule, die dieses Thema in ihr Programm aufgenommen hat, ist die Kooperative Gesamtschule (KGS) in Bad Münder im Landkreis Hameln-Pyrmont. Die in 2012 komplett sanierte Schule, hat auch baulich alle Voraussetzungen hierfür geschaffen.

H3Plus-009H3-Plus Pflaster überzeugt

Die Anforderungen an den landwirtschaftlichen Wegebau sind vielfältig. Neben einer stabilen Befestigung, die sowohl für PKW, Zweiradfahrer als auch für schweres Landwirtschaftliches Gerät ausgelegt sein sollte, spielen vor allem wirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte eine bedeutende Rolle. Bei der Befestigung eines Verbindungsweges zweier Ortschaften nahe der sächsischen Gemeinde Colditz im Landkreis Leipzig, verwendeten die Planer ein Pflastersystem, welches alle diese Anforderungen sehr gut erfüllt.

schule muenchen1Stabiles Pflaster für den Schulbetrieb

Die Stadt München gilt als eine der attraktivsten Metropolen Deutschlands. Entgegen dem stagnierenden bayerischen und dem rückläufigen deutschen Trend bei der Bevölkerungsentwicklung, geht die Stadt für den Zeitraum der nächsten 10 Jahre von einer durchschnittlichen Einwohnerwachstumsrate von etwa 0,49% pro Jahr aus. Mehr Einwohner bedeutet auch mehr Schüler und einen steigenden Platzbedarf an Schulen. Aus diesem Grund nahm die Stadt München in den letzten Jahren zahlreiche Schulsanierungsprojekte in Angriff. Eine besondere Maßnahme war der Umbau der ehemaligen Medienberufsschule an der Elisabeth-Kohn-Straße zu einer neuen Mittelschule. Neben einer überdimensionalen Skulptur, sind es insbesondere die Außenanlagen, auf die die Planer besonderen Wert legten.

Pfungstadt1Schöne Steine für den Abschiedskuss

Vor exakt 125 Jahren wurde im südhessischen Pfungstadt die Staatsbahn des Großherzogtums Hessen in Betrieb genommen. Nachdem der Personenverkehr 1955 eingestellt wurde, feierten die Pfungstädter Bürger im Dezember letzten Jahres die Reaktivierung ihres Bahnhofes. Bei der Befestigung der Außenanlagen spielten die hier verlegten Pflastersteine eine besondere Rolle.

Bad_Bergzabern_1Verweilen zwischen Stadt und Stille

Viele Kurorte in Deutschland sind nach einem ähnlichen Schema angelegt: Um ein Kurhaus schmiegt sich der Kurpark, daran angrenzend die historisch gewachsene Innenstadt. Aus städtebaulicher Sicht nehmen dabei die Kurparkeingänge eine besondere Rolle ein – haben diese doch die Aufgabe, die Hektik der angrenzenden City vor dem besinnlichen Park abzupuffern. Im staatlich anerkannten Heilbad Bad Bergzabern in der Südpfalz wurde Ende letzten Jahres ein neues Entrée für den Kurpark eröffnet, das gleich mehrere Aufgaben mit Bravur erfüllt.

Hoesch1Zwei Museen in einem neuen Umfeld

Schon seit Jahren sind das Papiermuseum und das benachbarte Leopold-Hoesch-Museum eine große Attraktion für die Stadt Düren. Nachdem bereits im Jahre 2010 der neobarocke Altbau des Leopold-Hoesch Museums um einen modernen Neubau ergänzt wurde, erstrahlt nun seit Mitte letzten Jahres auch das gesamte Umfeld beider Museen in neuem Glanz. Nach nur knapp siebenmonatiger Bauzeit wurden mit Mitteln des Konjunkturpaketes II in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro die Außenanlagen komplett umgestaltet. Den Planern gelang dabei der nicht ganz einfache Spagat zwischen optischen und technischen Anforderungen.

herrenberg_1Pflaster als verbindendes Element

Die öffentliche Freiraumplanung verfolgt das Ziel, ästhetisch, ökologisch und sozial konstante Freiraumstrukturen zu schaffen. Immer dann, wenn
im urbanen Bereich gebaut wird, sind Planer gefordert, diese Ziele zu berücksichtigen. Als vor etwa drei Jahren das Schulzentrum „Markweg“ in Herrenberg bei Stuttgart vor großen Baumaßnahmen stand, galt es insbesondere, durch eine geeignete Umgestaltung der Freianlagen, die sozialen Bedürfnisse der Schüler aufzugreifen. Im Mittelpunkt dabei stand eine Fläche, die die drei bisher voneinander getrennten Schulen zu einem gemeinsamen Campus zusammenführen sollte.

gethles1Betonpflaster schlägt Naturstein

Sind in denkmalgeschützten Stadtvierteln Flächen zu befestigen, so greifen Planer bisher fast ausschließlich auf Lösungen aus Naturstein zurück, denn diese bieten oft eine perfekte Ergänzung zu den Gebäuden in so mancher Altstadt. An vielen Stellen – z.B. in solchen, die nur einer geringen Belastung unterliegen - haben sich diese Beläge auch über Jahre bewährt. Immer häufiger trifft man aber in historischen Stadtvierteln auch auf Bereiche, an die neben der Optik auch hohe technische Anforderungen gestellt werden, da diese z.B. durch Bus- und Lieferverkehr auch höheren Verkehrsbelastungen ausgesetzt sind. An diesen Stellen beobachten Planer in letzter Zeit immer wieder, dass der Naturstein an seine Grenzen stößt und es aufgrund mangelnder Belastungsfähigkeit zu massiven Schäden in den Flächen kommt. Die Folge sind hohe Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen. In Gethles – einem Ortsteil von Schleusingen im Thüringer Wald hat man deshalb für die Sanierung eines denkmalgeschützten Platzes eine neue Alternative zum Naturstein eingesetzt. 

BZ_Moers1Kein ganz normales Pflaster

Seit gut einem halben Jahr ist die Stadt Moers am Niederrhein um eine Attraktion reicher. Mit einer Bausumme von 1,3 Mio € wurde in nur 15-monatiger Bauzeit im November letzten Jahres das neue Hanns-Dieter Hüsch Bildungszentrum eröffnet. Der Solitärbaukörper in dem die Volkshochschule, die Bibliothek und das Stadtarchiv untergebracht sind, stellt in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit dar. Neben der hochmodernen Architektur ist es insbesondere die Flächenbefestigung, auf die die Verantwortlichen Planer großen Wert legten. 

heppenheim_1Patentrezept für den Denkmalschutz

Die einen hassen es, die anderen lieben es: Kopfsteinpflaster als Straßenbelag wirkt optisch attraktiv, kann aber auch Nachteile bedeuten: aufwendige Verlegung, schlechte Begehbarkeit und vor allem die geringe Belastungsfähigkeit sind Planern und Bauherren schon lange ein Dorn im Auge. Dennoch gab es in denkmalgeschützten Stadtvierteln bisher kaum eine Alternative zu Naturstein. Die Folge sind zahlreiche defekte Straßenbeläge, die unschön geflickt wurden und hohe Aufwendungen für kostspielige Sanierungsmaßnahmen nach sich ziehen können. In der Stadt Heppenheim hat man nun bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Villenviertels eine gute Lösung gefunden, bei der die attraktive Optik eines Kleinpflasters mit den Vorteilen eines gut begehbaren und belastbaren Betonpflasters verbunden wird. 

zapfendorf1.jpgKleiner Platz ganz groß

Seit 1971 leistet die Städtebauförderung in Bayern mit über drei Milliarden Euro einen bedeutenden Beitrag zur städtebaulichen Erneuerung der Städte, Märkte und Dörfer. Zielsetzung aller Maßnahmen ist die Verbesserung der baulichen, verkehrstechnischen und kulturellen Verhältnisse in Stadt und Land. Vor allem im ländlichen Raum stehen dabei vermehrt auch die im Ortskern befestigten Flächen im Focus, denn diese sind bei geeigneter Gestaltung besonders gut in der Lage, das gewünschte dörfliche Ambiente zu schaffen. Wie man einen kleinen Platz so saniert, dass dieser in mehrfacher Hinsicht an Größe gewinnt, das zeigt das Beispiel aus dem Markt Zapfendorf, wo bei der Sanierung des Bahnhofsumfeldes ganz besondere Maßstäbe gegolten haben.

 

 

fn_1.jpgSchäden an Pflasterflächen dauerhaft vermeiden

Das Problem ist vielen Städten und Gemeinden bekannt: überall dort, wo vermehrt schwere Fahrzeuge innerstädtische Verkehrsflächen nutzen, ist die Gefahr besonders groß, dass über kurz oder lang Schäden an Fahrbahnbelägen auftreten. Besonders in Kreuzungsbereichen, bei denen Fahrzeuge enge Kurven fahren, häufen sich Belagsschäden. Die Folge sind hohe Reparaturaufwendungen für die Beseitigung von Löchern im Asphalt oder für das Ausbessern von Verschiebungen in Pflasterflächen. Die Stadt Friedrichshafen am Bodensee setzt seit einiger Zeit auf ein besonderes Pflastersystem, mit dem die geschilderten Schäden erst gar nicht auftreten.

konstanz1.jpgErst die Funktion – dann die Optik

Bei der Erschließung neuer Straßen und Wohngebiete spielt die Dimensionierung des Straßenbelages eine entscheidende Rolle: Nur wenn der Belag der künftigen Verkehrsbelastung gewachsen ist, bleibt die Fläche optisch und technisch dauerhaft in gutem Zustand. In der Regel liegt dabei das Hauptaugenmerk der Planer auf der zu erwartenden Verkehrsbelastung nach Abschluss der Bautätigkeiten. Bei Objekten, deren Anforderungen in Punkto Belastbarkeit eigentlich eher gering oder mittelmäßig eingeschätzt werden, wird in diesem Zusammenhang jedoch nicht selten vernachlässigt, dass es auch schon während der Bauphase oft zu großen Belastungen der Flächen durch Baufahrzeuge kommen kann. Insbesondere dann, wenn es sich um besonders lang andauernde Bauvorhaben handelt, die in mehreren Bauabschnitten entstehen. Eine gute Lösung zu diesem Thema fand die Stadt Konstanz, an deren Rheinufer seit etwa 4 Jahren ein neues urbanes Quartier entsteht.

 

iserlohn1.jpgNeuer Bahnhof mit Komfort-Effekt

Nach welchen Kriterien sollte die Planung eines neuen Bahnhofes und dessen Umfeld in einem Mittelzentrum mit rund 100.000 Einwohnern erfolgen? Vor dieser Frage standen die verantwortlichen Planer im sauerländischen Iserlohn, als im Jahre 2002 der städtebauliche Rahmenplan den Abriss des alten Bahnhofes und eine Neuordnung des gesamten Bahnhofsumfeldes vorsah. Heute - nach rund dreijähriger Bauzeit - ist erkennbar, dass bei der Planung des neuen Stadtbahnhofes besondere Maßstäbe gegolten haben müssen.

emmerich1.jpg

Umgestaltung der Rheinpromenade in Emmerich

 

Nicht erst zu Zeiten der aktuellen Diskussion um den Klimawandel ist in Emmerich am Rhein der Hochwasserschutz ein Thema. Seit eh und je arbeitet man in der Stadt an der niederländischen Grenze an einem geeigneten Konzept, die Fluten des Rheins im Falle eines Hochwassers aus der Gemeinde fern zu halten. Mit der Fertigstellung der neuen Hochwasserschutzanlagen im Bereich der Emmericher Innenstadt im letzten Jahr, ist die Stadt nun für die Folgen des Klimawandels gerüstet. Eine Schutzmauer von bis zu 18 Metern Höhe und weitere mobile Wandsysteme sollen das Hochwasser abwehren. Die mit diesen Baumaßnahmen zeitgleiche Neugestaltung der Rheinpromenade stellte die Stadtplaner vor besonders große Herausforderungen.

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